Der Puls der Erde

In dieser Woche findet im Mailänder Kongresszentrum das „Living Planet Symposium“, ein Treffen von Wissenschaftlern auf dem Gebiet der Geowissenschaft statt. Unter Zuhilfenahme modernster Satelliten und Messtechniken aus dem All, werden sie sich austauschen, um den Puls unseres Planeten zu messen.

Zudem werden die jüngsten Forschungsergebnisse zu diversen Aspekten unseres Planeten von der Eisschmelze bis hin zur Wüstenbildung und Erwärmung der Ozeane vorgestellt.

Bereits seit längerem werden Informationen aus dem All für die Bewertung des Klimawandels, Luftverschmutzung, Nahrungsmittel- und Wasserversorung, Anstieg des Meeresspiegels sowie Katastrophenmanagement genutzt.

Diese Themen sollen nun näher diskutiert werden.

Ein besonderes Augenmerk wird der Erdbeobachtung – insbesondere Europas Copernicus-Programm- das zur Verbesserung des täglichen Lebens genutzt wird, gewidmet sein.

Präzisionslandwirtschaft, sichere Seewirtschaft, Wetterprognosen und Städteplanung, legen diesen Daten aus dem All zugrunde.

Für Schüler sieht das Symposium einen speziellen Bereich vor, in dem Versuche durchgeführt werden können, wie die Messung der Luftverschmutzung, um so mehr über die Erde und den Klimawandel zu erfahren.

Unsere Erde lebt!

(Quelle: ESA)

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SpaceDays Darmstadt

Nach dem Sommerloch geht es wieder hoch her.

In Darmstadt finden am 15. und 16. Oktober 2016 die SpaceDays statt.

Organisiert wird der Event vom  SpaceDays e. V.
Der Verein ist in Darmstadt ansäßig und widmet sich der Förderung von Forschung und Wissenschaft, sowie Kunst und Kultur in den Bereichen Raumfahrt, Phantastik, Science Fiction und Fantasy.
Zusätzlich organisiert er Ausstellungen und Präsentationen u.a. im Bereich Modellbau.

Dort gibt es viele Informationen und Neuigkeiten rund um die bundesweit größte Modellbauausstellung die sich mit Science Fiction, Fantasy und Raumfahrt beschäftigt.

Jeder Besucher erhält eine Spacedays-Tüte ToGo mit reichlich Informationsmaterial rund um die phantastische Szene, sowie die Teilnehmerkarte an einem Gewinnspiel ‚Trans Galactic Tours‘, das mit attraktiven Preisen winkt.

Auch der Eintrittspreis kann sich sehen lassen.

  • Erwachsene: 5,00 € / Tag
  • Kinder & Jugendliche: (6 – 17 Jahre):  2,50 € / Tag
  • Familienticket: 12,50 € (2 Erwachsene und bis zu 3 Kinder) / Tag
  • Passend Kostümierte & Kinder bis einschliesslich 5 Jahre bzw. bis Lichtschwertgröße haben freien Eintritt.

 

Der Veranstaltungsort ist die

TU Darmstadt Mensa Lichtwiese
Alarich-Weiss-Straße 3
64283 Darmstadt

Ich wünsche allen Besuchern viel Spaß!

 

Mars unter Verdacht

T. N. T. NEWS

Eine Sonde macht sich auf, zum Roten Planeten.

Die Sonde Exomars bereitet sich auf ein schwieriges Manöver im Weltraum vor.
Wird sie es schaffen? Die Spannung steigt.
Damit die Sonde in Richtung Mars geschickt werden kann, muss die Raketen-Oberstufe mehrmals gezündet werden.

Allgemeines Aufatmen. Die Trennung ist geglückt!

Der deutsche Physiker Thomas Passvogel erklärt, was jetzt auf die Sonde zukommt:

„Wir führen alle Tests durch, um sicherzugehen, dass wir die Sonde wirklich unter Kontrolle haben. In den folgenden Wochen testen wir alle Instrumente, alle Funktionen der Sonde und die große Antenne für die Kommunikation mit der Erde. Alles muss getestet werden, und es muss in dieser Phase geschehen. Dann entfernt sich die Sonde immer mehr bis wir ein letztes Mal den Kurs überprüfen und sie in Richtung Mars schleudern.“

Die ExoMars ist eine von zwei Sonden. Sie hat den Auftrag in der Atmosphäre des Roten Planeten nach Methan suchen. Dass es dort Methan gibt, ist sicher. Man will herausfinden, von wo aus der Mars das Methan absondert.

(Quelle: ESA)

Der Mars steht auch unter Verdach, salziges Wasser zu führen.
Neueste Forschungen zeigen, dass es Spuren von Salz auf dem Planeten gibt, das möglicherweise durch Wasser hinterlassen wurde.
Es ist nicht mit Kochsalz zu vergleichen, sondern eher mit einer Salzart, die man zum Bleichen verwendet.
Diese Salzart fördert jedoch nicht das Leben …

ExoMars hat natürlich auch eine Kamera an Board. „CaSSIS“ soll topographische Bilder vom Planeten machen. Natürlich in Farbe und mit einer Auflösung – sie löst aus 100 km Höhe Strukturen in PKW-Größe auf -, wie es sie bisher noch nicht gegeben hat.

Im Oktober soll ExoMars den Roten Planeten erreichen. Dann wird die Hauptsonde in der Umlaufbahn bleiben und den kleinen Lander ‚Schiaparelli‘ zur Oberfläche schicken.
Während er die Atmosphäre durchquert, wird ein Profil von dieser erstellt. So werden die Wissenschaftler in der Lage sein, das Klima auf dem Mars besser zu verstehen. Währenddessen wird die Hauptsonde die Atmosphäre von der Umlaufbahn aus untersuchen.

All dies dient nur der Antwort nach einer Frage: Gibt es oder gab es bereits Leben auf dem Mars?

Wir werden uns wohl noch bis Oktober gedulden müssen. Danach werden wir vielleicht schlauer sein.

Maren
(Temporal News Time Redaktion)

Auf der Suche nach Aliens

T. N. T. Newsflash

Jetzt wird es ernst….

Der russische Milliardär Jurij Milner stellt 100 Millionen US Dollar (ca. 90 Millionen Euro) für die Suche nach außerirdischem Leben zur Verfügung.

Unterstützt wird er dabei u.a. von Stephen Hawking, sowie eine globale Wissenschaftsinitiative mit dem klangvollen Namen ‚Breakthrough Listen‘, die ihn als Berater unterstützen.

10 Jahre lang will Milner mit einem ausgewählten Team das Universum abhören und Signale abfangen, die auf Spuren von intelligenten Wesen hinweisen könnten.

Bleibt abzuwarten, wie die Verständigung vonstatten gehen wird, sollten die Wesen Interesse an unserem kleinen Planeten zeigen.

Maren
(Temporal News Time Redaktion)

(Quelle: Spiegel online)

A310 ist bereit für die Schwerelosigkeit

Die erste wissenschaftliche  Forschungsreihe zur Einweihung des neuen Flugzeugs wird am 5. Mai starten, als Kooperation der drei wichtigsten Forschungspartner der Firma Novespace: der ESA, der französischen Weltraumagentur CNES und dem Deutschen Zentrum für Luft-und Raumfahrt, DLR.

Der neu ausgestattete Airbus A310 ist bereit für seinen ersten Flug für die Forschung in der Schwerelosigkeit.

Trotz seines Gewichts von bis zu 157 Tonnen können speziell trainierte Piloten das Flugzeug in einen Winkel von 40-50° steuern und so kurze Perioden der Schwerelosigkeit erzeugen. Auf der Spitze jeder geflogenen Kurve gleichen sich alle Kräfte auf Passagiere und Gegenstände an Bord der Maschine aus und bringen sie und auch das Flugzeug selbst durch den freien Fall in einen Zustand der Schwerelosigkeit.

Zero-G A310

Zero-G A310

Jedes Mal, wenn die Maschine steigt und wenn sie nach einem Abstieg wieder hochzieht, wirken die Kräfte auf Passagiere und Gegenstände in diesem A310 beinahe zweimal so stark wie bei normaler Schwerkraft – eine Person, die auf der Erde 80 Kilogramm wiegt, wird sich während etwa 20 Sekunden fühlen, als wiege sie 160 Kilogramm.

Die Möglichkeit, praktische Experimente in der Schwerelosigkeit und Hypergravitation durchführen zu können, zieht Forscher verschiedener Disziplinen an, darunter Biologie, Physik, Medizin und angewandte Wissenschaften.

Die meisten Sitze wurden ausgebaut, um so viel Raum wie möglich im Inneren zu schaffen. Gepolsterte Wände sorgen für eine weiche Landung der Forscher – denn die Änderungen der Schwerkraft können schon mal hart zu nehmen sein –  es handelt sich ja nicht um eine Kreuzfahrt.

Bei den Experimenten geht es um das Verstehen, wie Menschen Objekte in verschiedenen Gravitationszuständen fühlen; Untersuchungen, wie das menschliche Herz und die Aorta reagieren; das Testen von neuem Equipment für die Internationale Raumstation; das Ausprobieren von neuen Techniken zum Start von Nano-Satelliten; eine Untersuchung, ob pharmazeutische Mittel ohne Schwerkraft funktionieren werden; das Verstehen von Staubwolken in unserem Sonnensystem und das Entstehen von Planeten sowie das Forschen an möglichen Triebwerken für Mars-Flugzeuge.

(Quelle: ESA)

Maren
Temporal News Time Redaktion

DIE ROSETTA MISSION

T.N.T. – NEWSFLASH

Welche wissenschaftlichen Erkenntnisse haben sie uns bisher gebracht?

Laut ESA (European Space Agency) haben Forscher in Bern eine überraschende Entdeckung gemacht. Es wurde vermutet, dass das Wasser auf dem Kometen so sein sollte wie das auf der Erde. Doch der Komet hat anderes Wasser, wie in einer Analsyse untersucht wurde.

Comet on 22 March 2015 – NavCam (Quelle: ESA)

Comet on 22 March 2015 – NavCam
(Quelle: ESA)

Während der Atomkern von normalem Wasserstoff lediglich aus einem einzelnen Proton besteht, besitzt schwerer Wasserstoff, Deuterium, zusätzlich ein Neutron im Atomkern. Es zeigte sich, dass schwerer Wasserstoff auf Tschuri mit einem Anteil von 0,5 Promille dreimal häufiger vorkommt als in den irdischen Ozeanen.
Damit scheidet der Komet als Quelle aus.

Und es gibt noch weitere Überraschungen!
Auf der Oberfläche des Kometen scheint es Risse, Berge, Felsbrocken und Krater zu geben. Die Landschaft soll fremdartig und mit nichts zu vergleichen sein.

Rosetta wird weiter ihre Runden drehen und Bilder von Gas und Staub aufnehmen, und uns hoffentlich mit neuen Informationen überraschen.

Maren
Temporal News Time Redaktion