DIE GESCHICHTE DER GEMINIDEN

Wir bekommen Besuch aus dem All!

Bald steht uns der nächste Sternenzauber bevor. Die Geminiden werden uns besuchen. Da ich keine Expertin auf diesem Gebiet bin, habe ich mich auf die Suche gemacht und möchte Dir ein wenig über die Geschichte der Geminiden erzählen:

Die Entdeckung der Geminiden datiert auf das Jahr 1862; davor scheinen sie keine nennenswerte Aktivität entfaltet zu haben. In der 70er Jahren des 19. Jh. konnte man dann sicher sein, dass es sich bei den Geminiden um einen offenbar neuen, jährlich wiederkehrenden Meteorschauer handelt. 1877 wurde die ZHR mit 14 angegeben, Anfang des 20. Jh. stellte man typischerweise Werte etwas über 20 fest, 30 Jahre später lag die ZHR bereits um die 50, in den 70er-Jahren des 20. Jh. dann bei knapp 80; die aktuellen Angaben liegen bei über 100 (2009: ca. 120); damit sind die Geminiden der ergiebigste jährlich auftretende Meteorstrom. Die Ursache für diese Zunahme fand man im Orbit der Geminiden-Meteore, dessen Schnittpunkt (Knoten) mit der Erdbahnebene sich durch die Schwerkraftwirkung von Jupiter und Erde verschiebt. Um das Jahr 1700 lag er noch rund 20 Millionen Kilometer innerhalb des Erdorbits, um 1900 aber nur noch knapp 3 Millionen Kilometer, im Jahr 2100 wird es sich bereits 16 Millionen Kilometer außerhalb der Erdbahn befinden. Damit ist klar, dass dieser Meteorschauer für uns erdgebundene Beobachter zum einen nur eine sehr vorübergehende Erscheinung ist und dass wir zum anderen gerade seine „goldenen Jahre“ erleben.

Rätsel gab lange Zeit die Umlaufsperiode des Geminiden-Stroms um die Sonne auf, denn sie beträgt nur 1.65 Jahre. Einen Komet mit solch kurzer Umlaufsperiode konnte man sich nicht vorstellen, weshalb recht exotische Hypothesen zum Ursprung der Geminiden aufgestellt wurden. Erst im Jahr 1983 entdeckte man den Asteroiden 3200 Phaeton, der fast die gleiche Bahn um die Sonne zieht wie die Geminiden. Deren Herkunft war damit zwar ziemlich zweifelsfrei geklärt, doch stand man nun vor dem Problem, wie ein Asteroid einen Meteorstrom hervorbringen kann. Heute wird daher vielfach die Auffassung vertreten, dass Phaeton ein „erloschener“ Komet ist, der alle seine flüchtigen Bestandteile verloren hat. Die vorher scheinbar so klare Abgrenzung zwischen Kometen und Asteroiden ist damit freilich recht unscharf geworden. Zu dieser Thematik gibt es einen lesenswerten Beitrag von Richard Fleet. Nach einer neueren Hypothese, die durch Beobachtungen mit den STEREO-Raumsonden gestützt wird, ist Phaeton ein „Steinkomet“. Da der Asteroid im Perihel dicht an die Sonne heran kommt, könnten durch die Aufheizung Risse im Fels entstehen, wodurch dann Staub und Steinbrocken freigesetzt werden. Tatsächlich wurde bei zwei Perihelpassagen des Asteroiden in 2009 und 2012 eine schweifartige Struktur beobachtet.

(Quelle: www.leoniden.net)

Am Montag,  den 14. Dezember 2015, gegen 19 Uhr MEZ werden die Geminiden erwartet.
Mal sehen, wie viele Sternschnuppen wir diesmal zählen  können, denn der Himmel über Hamburg soll mit einigen Wolken gespickt sein …

Ich habe nämlich ’ne Menge Wünsche!

Maren
(Temporal News Time Redaktion)

LISA PATHFINDER

T. N. T. NEWSFLASH

Eigentlich sollte sich  LISA-Pathfinder am 02.12.2015  auf dem Weg ins All machen. Doch nun wurden technische Probleme an der Vega-Trägerrakete entdeckt, die weitere Analysen erfordert und somit der Start verschoben werden musste.

Der Satellit sollte neue Technologien prüfen, mit denen künftig Gravitationswellen aufgespürt werden könnten: Wellen in der Raumzeit. Der Stoff, aus dem unser Universum besteht.

Das Team befasst sich mit einer zügigen Lösung für das Problem. Man hofft, dass morgen die ersten Ergebnisse vorhanden sein werden, damit eine Entscheidung gefällt werden kann, ob ein möglicher Start am 3.12. stattfinden kann.
Der Flug in den Weltraum wird 105 Minuten dauern. Nachdem sich LISA Pathfinder  von der oberen Trägerstufe der Vega-Rakete getrennt hat, wird sie kurz danach mit der Übertragung der ersten Signale zur Erde beginnen.

LISA Pathfinder ist eine komplexe Mission. Selbst wenn wir schon sicher im Weltraum angekommen sind, müssen wir in den ersten zehn Tagen eine Serie von sieben bis acht Triebwerkszündungen  durchführen, um die Sonde so sicher wie möglich durch den Strahlungsgürtel der Erde zu leiten und sie auf die korrekte Flugbahn zu bringen.
Wir kommen erst im späten Januar bei L1 an. Bis dahin arbeiten die Teams mit Hochdruck, um sicherzustellen, dass die Schubstöße planmäßig erfolgen, dass die Navigation korrekt verläuft und dass alle Instrumente und Flugsysteme sicher arbeiten.

Berichtet Flugdirektor Andreas Rudolph.

Die geplante Mission soll 180 Tage dauern.

Also Männers! Ran an die Joysticks und viel Erfolg!

Maren
(Temporal News Time Redaktion)

Auf der Suche nach Aliens

T. N. T. Newsflash

Jetzt wird es ernst….

Der russische Milliardär Jurij Milner stellt 100 Millionen US Dollar (ca. 90 Millionen Euro) für die Suche nach außerirdischem Leben zur Verfügung.

Unterstützt wird er dabei u.a. von Stephen Hawking, sowie eine globale Wissenschaftsinitiative mit dem klangvollen Namen ‚Breakthrough Listen‘, die ihn als Berater unterstützen.

10 Jahre lang will Milner mit einem ausgewählten Team das Universum abhören und Signale abfangen, die auf Spuren von intelligenten Wesen hinweisen könnten.

Bleibt abzuwarten, wie die Verständigung vonstatten gehen wird, sollten die Wesen Interesse an unserem kleinen Planeten zeigen.

Maren
(Temporal News Time Redaktion)

(Quelle: Spiegel online)

SpacePark 360

Der ultimative Freizeit-Spaß

Die Fachhochschule Kiel bietet ein einmaliges Erlebnis:

Spacepark 360

Wie wäre es mit einem magenkitzelnden Ritt in einer gigantischen Riesenschaukel zwischen den Eis- und Gesteinsbrocken der Uranusringe?

Diese und acht weitere spektakuläre Fahrgeschäfte bietet der „Spacepark 360“ auf verschiedenen Planeten und Monden unseres Sonnensystems. Das ist Kirmes im Kopf und außerirdischer Spaß pur.

Steigen Sie nur ein, wenn Sie schwindelfrei sind!

Altersempfehlung: ab 10 Jahren
Eintritt: 9,50 € (7,50 €)

Alle Termine findest du hier.

Aber bitte nicht Weltraumkrank werden….

Maren 
Temporal News Time Redaktion

Willkommen auf unserer Seite des Universums

Das Hamburger Sci-Fantasy Dinner ist ein Stammtisch für Science Fiction und Fantasy Begeisterte. Es wurde bereits 1986 gegründet und ist somit eines der ältesten dieser Art in Deutschland. In der Gründerzeit als „Trekdinner“ bekannt, stand damals die Serie Star Trek im Mittelpunkt. Im Laufe der Jahre sind die Interessen immer vielfältiger geworden, sodass Star Trek mittlerweile nur eine von vielen Filmen und Serien ist, für die wir uns begeistern.
Am 2ten Samstag im Monat beamen wir uns ab 18:00 Uhr ins Restaurant „Rindocks“ – Johnsallee 64/Ecke Rothenbaumchaussee 31 –  20148 Hamburg.
Schau einfach vorbei.
Wir freuen uns über jeden Besucher!