Wünsch dir was!

Orioniden Meteorschauer 2017

Wenn wir uns schon der tristen Jahreszeit nähern, so erfreuen wir uns wenigstens an den Sternschnuppen, die ein Lächeln oder ein Staunen in unser Gesicht zaubern.

Im Oktober ist es wieder soweit. Dann befinden wir uns im Einzugsbereich des Orioniden-Meteorstroms.

Die Orioniden entstammten aus dem Halleyschen Kometen.
Ab dem 2. Oktober können wir immer mal wieder eine Sternschnuppe entdecken. Die Größte Aktivität ist für die Nacht auf den 21. Oktober vorhergesagt worden.

Zudem haben wir dann Neumond. Beste Voraussichten für uns Sternengucker. Natürlich nur, wenn auch gutes Wetter herrscht, also keine Wolken den Himmel verhängen.

Die Orioniden beehrten uns bis in den Beginn des Novembers hinein.

Solltest du einen Wunsch haben, schau in den Himmel. Vielleicht hast du Glück und ein Stern fällt vom Himmel, um dir diesen zu erfüllen.

Eure
Maren

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DIE GESCHICHTE DER GEMINIDEN

Wir bekommen Besuch aus dem All!

Bald steht uns der nächste Sternenzauber bevor. Die Geminiden werden uns besuchen. Da ich keine Expertin auf diesem Gebiet bin, habe ich mich auf die Suche gemacht und möchte Dir ein wenig über die Geschichte der Geminiden erzählen:

Die Entdeckung der Geminiden datiert auf das Jahr 1862; davor scheinen sie keine nennenswerte Aktivität entfaltet zu haben. In der 70er Jahren des 19. Jh. konnte man dann sicher sein, dass es sich bei den Geminiden um einen offenbar neuen, jährlich wiederkehrenden Meteorschauer handelt. 1877 wurde die ZHR mit 14 angegeben, Anfang des 20. Jh. stellte man typischerweise Werte etwas über 20 fest, 30 Jahre später lag die ZHR bereits um die 50, in den 70er-Jahren des 20. Jh. dann bei knapp 80; die aktuellen Angaben liegen bei über 100 (2009: ca. 120); damit sind die Geminiden der ergiebigste jährlich auftretende Meteorstrom. Die Ursache für diese Zunahme fand man im Orbit der Geminiden-Meteore, dessen Schnittpunkt (Knoten) mit der Erdbahnebene sich durch die Schwerkraftwirkung von Jupiter und Erde verschiebt. Um das Jahr 1700 lag er noch rund 20 Millionen Kilometer innerhalb des Erdorbits, um 1900 aber nur noch knapp 3 Millionen Kilometer, im Jahr 2100 wird es sich bereits 16 Millionen Kilometer außerhalb der Erdbahn befinden. Damit ist klar, dass dieser Meteorschauer für uns erdgebundene Beobachter zum einen nur eine sehr vorübergehende Erscheinung ist und dass wir zum anderen gerade seine „goldenen Jahre“ erleben.

Rätsel gab lange Zeit die Umlaufsperiode des Geminiden-Stroms um die Sonne auf, denn sie beträgt nur 1.65 Jahre. Einen Komet mit solch kurzer Umlaufsperiode konnte man sich nicht vorstellen, weshalb recht exotische Hypothesen zum Ursprung der Geminiden aufgestellt wurden. Erst im Jahr 1983 entdeckte man den Asteroiden 3200 Phaeton, der fast die gleiche Bahn um die Sonne zieht wie die Geminiden. Deren Herkunft war damit zwar ziemlich zweifelsfrei geklärt, doch stand man nun vor dem Problem, wie ein Asteroid einen Meteorstrom hervorbringen kann. Heute wird daher vielfach die Auffassung vertreten, dass Phaeton ein „erloschener“ Komet ist, der alle seine flüchtigen Bestandteile verloren hat. Die vorher scheinbar so klare Abgrenzung zwischen Kometen und Asteroiden ist damit freilich recht unscharf geworden. Zu dieser Thematik gibt es einen lesenswerten Beitrag von Richard Fleet. Nach einer neueren Hypothese, die durch Beobachtungen mit den STEREO-Raumsonden gestützt wird, ist Phaeton ein „Steinkomet“. Da der Asteroid im Perihel dicht an die Sonne heran kommt, könnten durch die Aufheizung Risse im Fels entstehen, wodurch dann Staub und Steinbrocken freigesetzt werden. Tatsächlich wurde bei zwei Perihelpassagen des Asteroiden in 2009 und 2012 eine schweifartige Struktur beobachtet.

(Quelle: www.leoniden.net)

Am Montag,  den 14. Dezember 2015, gegen 19 Uhr MEZ werden die Geminiden erwartet.
Mal sehen, wie viele Sternschnuppen wir diesmal zählen  können, denn der Himmel über Hamburg soll mit einigen Wolken gespickt sein …

Ich habe nämlich ’ne Menge Wünsche!

Maren
(Temporal News Time Redaktion)

Sternschnuppen

T. N. T. INFO

Nachdem wir in der Nacht vom 12. auf den 13. August den Sternschnuppenregen bestaunen konnten, welchen uns die Perseiden beschert haben, können wir uns schon mal den nächsten Termin vormerken und im Kalender eintragen; denn der Sternenstaub muss noch einen kleinen Weg zurücklegen, bis er schließlich die Erde passiert.

Die Geminiden werden am Montag, 14. Dezember 2015, gegen 19 Uhr MEZ erwartet.
Zum Glück ist dann Winter und bei uns wird es zu dieser Zeit bereits dunkel sein, um das Spektakel sehen zu können – vorausgesetzt der Himmel fällt uns nicht auf dem Kopf und ist mit Wolken verhangen.
Dann stehen die Chancen sogar so gut, dass wir sogar einige „Earth Grazer“ mit langer Leuchtspur sichten könnten.
Da es 3 Tage nach Neumond passiert, dürfte uns auch der Mond mit seiner Leuchtkraft nicht stören.

Die Geminiden wurden 1862 entdeckt. Hierbei handelt es sich um einen sehr ergiebigen, jährlich wiederkehrenden Meteorschauer, und wir erleben gerade seine „goldenden Jahre“.

Maren
(Temporal News Time Redaktion)