Katalog über Sterne

Mann! Das wird bestimmt ein dicker Wälzer werden, der mal nicht soeben durch den Briefkastenschlitz passen wird … 😉

Seit geraumer Zeit sammelt Gaia – das Weltraumteleskop – Daten über Sterne, um eine Himmelskarte mit Milliarden von den Himmelskörpern zu erstellen.

Wozu ist das gut?

Die Wissenschaftler erhoffen sich so, weitere Geheimnisse der Milchstraße zu lösen.

Bisher lieferte das ESA-Weltraumteleskop die genaueste Karte unserer Galaxie. Einschließlich präziser Messungen von circa 1,7 Milliarden Sternen sowie bisher nicht sichtbaren Details unserer Milchstraße.

Seit langem wollen Astronomen solch einen Sternenkatalog erstellen.

Gaia ist 1,5 Millionen Kilometer von der Erde entfernt. Dabei dreht sich die Sonde um sich selbst und kann so die gesamte Galaxie beobachten. In einigen Jahren soll es dann eine komplette Karte des Himmels geben.

Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass sich die Sterne, die etwas weiter von der Sonne entfernt sind, sich nicht so regelmäßig verhalten, wie wir erwartet hatten. Etwas stört sie, doch bisher ist nicht bekannt, was die Ursache dafür ist.

  •  Wurden die Sterne zur gleichen Zeit geboren?
  •  Haben die Spiralarme eine bestimmte Entstehungsgeschichte.
  •  Ist vielleicht einer der Arme das Ergebnis einer Fusion mit einer externen Galaxie?

Auf diese Fragen gilt es Antworten zu finden.

Die Erde dreht sich mit 30 Kilometern pro Sekunde um die Sonne. Das macht mal eben schlappe 100.000 Kilometer pro Stunde.

Auch das Sonnensystem bewegt sich in der Galaxie mit 230 Kilometern pro Sekunde!

Da erblasst jeder Sportwagenfan vor Neid … 😉

Ich bin gespannt, was Gaia in der Zukunft an Überraschungen und Neuigkeiten für uns bereithält.

Vielleicht sind wir ja doch nicht allein …

Eure
Maren

 

 

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Supermond

T. N. T. NEWS

Der Himmel verwöhnt uns am 31. Januar 2018 erneut mit einem tollen Schauspiel :
dem Supermond.

Wie bereits zu Anfang Januar steht dann der Mond der Erde wieder sehr nah und leuchtet in seiner vollen Pracht: diesmal in blau.

In Europa werden wir jedoch wenig davon haben.
Solltest du dich aber in Nord Amerika, Alaska, Hawaii, dem mittleren Osten, Australien oder Neu Seeland aufhalten, dann schau in den frühen Morgenstunden nach oben und genieße den Anblick, der sich dir bietet, vorausgesetzt es ist nicht bewölkt.

Die NASA bietet auch auch einen Link, über den man dieses himmlische Theater verfolgen kann:
NASA.gov/live

Für diejenigen, die dieses Ereignis verpassen, am 21. Januar 2019 wird es wieder einen Supermond geben.

Dann allerdings keinen blauen.

Eure Maren
(Temporal News Time)

Wünsch dir was!

Orioniden Meteorschauer 2017

Wenn wir uns schon der tristen Jahreszeit nähern, so erfreuen wir uns wenigstens an den Sternschnuppen, die ein Lächeln oder ein Staunen in unser Gesicht zaubern.

Im Oktober ist es wieder soweit. Dann befinden wir uns im Einzugsbereich des Orioniden-Meteorstroms.

Die Orioniden entstammten aus dem Halleyschen Kometen.
Ab dem 2. Oktober können wir immer mal wieder eine Sternschnuppe entdecken. Die Größte Aktivität ist für die Nacht auf den 21. Oktober vorhergesagt worden.

Zudem haben wir dann Neumond. Beste Voraussichten für uns Sternengucker. Natürlich nur, wenn auch gutes Wetter herrscht, also keine Wolken den Himmel verhängen.

Die Orioniden beehrten uns bis in den Beginn des Novembers hinein.

Solltest du einen Wunsch haben, schau in den Himmel. Vielleicht hast du Glück und ein Stern fällt vom Himmel, um dir diesen zu erfüllen.

Eure
Maren

Jubiläum – 50 Jahre ESOC – wir gratulieren!

Am 8. September 2017 feiert das Satellitenkontrollzentrum der ESA in Darmstadt sein 50-jähriges Bestehen.

Seit 1967 werden von dort aus europäische Satelliten kontrolliert.

Zum Jubiläum hat die ESOC ein Programm geplant.
Unter dem Motto „Die lange Nacht der Sterne“ erhalten Besucher Einblicke in das Kontrollzentrum der ESOC.

Es gibt Vorträge über Raumfahrtmissionen von Experten, die es sich auch nicht nehmen lassen, Fragen zu beantworten.

Sogar zwei Astronauten haben ihre Teilnahme angekündigt: ESA-Astronaut Reinhold Ewald und ESA-Astronaut Thomas Reiter schöpfen aus ihren Erfahrungsschatz und halten den Zuhörer mit ihren Geschichten im Bann.
Zusätzlich gibt es eine Vorführung mit Robotern, es wird ein Blick in den Nachthimmel durch das Teleskop erklärt und vieles mehr.
Natürlich dürfen auch detailgetreue Satellitenmodelle nicht fehlen.

Auf dem Außengelände wird es eine Show über die Rosetta-Mission geben sowie weitere Überraschungen.

Das klingt nach einem aufregenden Weltraumabenteuer!

Leider sind keine Tickets für den Rundgang mehr verfügbar. Doch Die Teilnahme am Programm außerhalb des ESOC-Geländes ist auch ohne Ticket möglich.

Eure
Maren

Blutmond

T. N. T. NEWS

Heute Morgen war es so weit und in vielen Teilen Deutschlands konnte man den Blutmond bewundern.

Die totale Mondfinsternis ist ein besonders schönes Spektakel.
Sie entsteht, wenn Sonne, Erde und Mond in einer Reihe liegen und die Erde das Licht der Sonne abhält, der Mond somit im Schatten liegt.

Wer diese Ereignis verschlafen hat, muss sich erst einmal in Geduld üben.
Dieser besonders hübsche Anblick, wie wir ihn heute bestaunen durften, wird erst in 14 Jahren wieder zu sehen sein. Zwar gibt es bis dahin bei uns vier weitere totale Mondfinsternisse, doch bei keiner steht der Mond so hoch am Himmel.

Die nächste totale Mondfinsternis wird erst wieder in drei Jahren – am 27. Juli 2018 – in Deutschland zu beobachten sein.

Maren
(Temporal News Time Redaktion)

Sternschnuppen

T. N. T. INFO

Nachdem wir in der Nacht vom 12. auf den 13. August den Sternschnuppenregen bestaunen konnten, welchen uns die Perseiden beschert haben, können wir uns schon mal den nächsten Termin vormerken und im Kalender eintragen; denn der Sternenstaub muss noch einen kleinen Weg zurücklegen, bis er schließlich die Erde passiert.

Die Geminiden werden am Montag, 14. Dezember 2015, gegen 19 Uhr MEZ erwartet.
Zum Glück ist dann Winter und bei uns wird es zu dieser Zeit bereits dunkel sein, um das Spektakel sehen zu können – vorausgesetzt der Himmel fällt uns nicht auf dem Kopf und ist mit Wolken verhangen.
Dann stehen die Chancen sogar so gut, dass wir sogar einige „Earth Grazer“ mit langer Leuchtspur sichten könnten.
Da es 3 Tage nach Neumond passiert, dürfte uns auch der Mond mit seiner Leuchtkraft nicht stören.

Die Geminiden wurden 1862 entdeckt. Hierbei handelt es sich um einen sehr ergiebigen, jährlich wiederkehrenden Meteorschauer, und wir erleben gerade seine „goldenden Jahre“.

Maren
(Temporal News Time Redaktion)