Jubiläum – 50 Jahre ESOC – wir gratulieren!

Am 8. September 2017 feiert das Satellitenkontrollzentrum der ESA in Darmstadt sein 50-jähriges Bestehen.

Seit 1967 werden von dort aus europäische Satelliten kontrolliert.

Zum Jubiläum hat die ESOC ein Programm geplant.
Unter dem Motto „Die lange Nacht der Sterne“ erhalten Besucher Einblicke in das Kontrollzentrum der ESOC.

Es gibt Vorträge über Raumfahrtmissionen von Experten, die es sich auch nicht nehmen lassen, Fragen zu beantworten.

Sogar zwei Astronauten haben ihre Teilnahme angekündigt: ESA-Astronaut Reinhold Ewald und ESA-Astronaut Thomas Reiter schöpfen aus ihren Erfahrungsschatz und halten den Zuhörer mit ihren Geschichten im Bann.
Zusätzlich gibt es eine Vorführung mit Robotern, es wird ein Blick in den Nachthimmel durch das Teleskop erklärt und vieles mehr.
Natürlich dürfen auch detailgetreue Satellitenmodelle nicht fehlen.

Auf dem Außengelände wird es eine Show über die Rosetta-Mission geben sowie weitere Überraschungen.

Das klingt nach einem aufregenden Weltraumabenteuer!

Leider sind keine Tickets für den Rundgang mehr verfügbar. Doch Die Teilnahme am Programm außerhalb des ESOC-Geländes ist auch ohne Ticket möglich.

Eure
Maren

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Mars unter Verdacht

T. N. T. NEWS

Eine Sonde macht sich auf, zum Roten Planeten.

Die Sonde Exomars bereitet sich auf ein schwieriges Manöver im Weltraum vor.
Wird sie es schaffen? Die Spannung steigt.
Damit die Sonde in Richtung Mars geschickt werden kann, muss die Raketen-Oberstufe mehrmals gezündet werden.

Allgemeines Aufatmen. Die Trennung ist geglückt!

Der deutsche Physiker Thomas Passvogel erklärt, was jetzt auf die Sonde zukommt:

„Wir führen alle Tests durch, um sicherzugehen, dass wir die Sonde wirklich unter Kontrolle haben. In den folgenden Wochen testen wir alle Instrumente, alle Funktionen der Sonde und die große Antenne für die Kommunikation mit der Erde. Alles muss getestet werden, und es muss in dieser Phase geschehen. Dann entfernt sich die Sonde immer mehr bis wir ein letztes Mal den Kurs überprüfen und sie in Richtung Mars schleudern.“

Die ExoMars ist eine von zwei Sonden. Sie hat den Auftrag in der Atmosphäre des Roten Planeten nach Methan suchen. Dass es dort Methan gibt, ist sicher. Man will herausfinden, von wo aus der Mars das Methan absondert.

(Quelle: ESA)

Der Mars steht auch unter Verdach, salziges Wasser zu führen.
Neueste Forschungen zeigen, dass es Spuren von Salz auf dem Planeten gibt, das möglicherweise durch Wasser hinterlassen wurde.
Es ist nicht mit Kochsalz zu vergleichen, sondern eher mit einer Salzart, die man zum Bleichen verwendet.
Diese Salzart fördert jedoch nicht das Leben …

ExoMars hat natürlich auch eine Kamera an Board. „CaSSIS“ soll topographische Bilder vom Planeten machen. Natürlich in Farbe und mit einer Auflösung – sie löst aus 100 km Höhe Strukturen in PKW-Größe auf -, wie es sie bisher noch nicht gegeben hat.

Im Oktober soll ExoMars den Roten Planeten erreichen. Dann wird die Hauptsonde in der Umlaufbahn bleiben und den kleinen Lander ‚Schiaparelli‘ zur Oberfläche schicken.
Während er die Atmosphäre durchquert, wird ein Profil von dieser erstellt. So werden die Wissenschaftler in der Lage sein, das Klima auf dem Mars besser zu verstehen. Währenddessen wird die Hauptsonde die Atmosphäre von der Umlaufbahn aus untersuchen.

All dies dient nur der Antwort nach einer Frage: Gibt es oder gab es bereits Leben auf dem Mars?

Wir werden uns wohl noch bis Oktober gedulden müssen. Danach werden wir vielleicht schlauer sein.

Maren
(Temporal News Time Redaktion)

A310 ist bereit für die Schwerelosigkeit

Die erste wissenschaftliche  Forschungsreihe zur Einweihung des neuen Flugzeugs wird am 5. Mai starten, als Kooperation der drei wichtigsten Forschungspartner der Firma Novespace: der ESA, der französischen Weltraumagentur CNES und dem Deutschen Zentrum für Luft-und Raumfahrt, DLR.

Der neu ausgestattete Airbus A310 ist bereit für seinen ersten Flug für die Forschung in der Schwerelosigkeit.

Trotz seines Gewichts von bis zu 157 Tonnen können speziell trainierte Piloten das Flugzeug in einen Winkel von 40-50° steuern und so kurze Perioden der Schwerelosigkeit erzeugen. Auf der Spitze jeder geflogenen Kurve gleichen sich alle Kräfte auf Passagiere und Gegenstände an Bord der Maschine aus und bringen sie und auch das Flugzeug selbst durch den freien Fall in einen Zustand der Schwerelosigkeit.

Zero-G A310

Zero-G A310

Jedes Mal, wenn die Maschine steigt und wenn sie nach einem Abstieg wieder hochzieht, wirken die Kräfte auf Passagiere und Gegenstände in diesem A310 beinahe zweimal so stark wie bei normaler Schwerkraft – eine Person, die auf der Erde 80 Kilogramm wiegt, wird sich während etwa 20 Sekunden fühlen, als wiege sie 160 Kilogramm.

Die Möglichkeit, praktische Experimente in der Schwerelosigkeit und Hypergravitation durchführen zu können, zieht Forscher verschiedener Disziplinen an, darunter Biologie, Physik, Medizin und angewandte Wissenschaften.

Die meisten Sitze wurden ausgebaut, um so viel Raum wie möglich im Inneren zu schaffen. Gepolsterte Wände sorgen für eine weiche Landung der Forscher – denn die Änderungen der Schwerkraft können schon mal hart zu nehmen sein –  es handelt sich ja nicht um eine Kreuzfahrt.

Bei den Experimenten geht es um das Verstehen, wie Menschen Objekte in verschiedenen Gravitationszuständen fühlen; Untersuchungen, wie das menschliche Herz und die Aorta reagieren; das Testen von neuem Equipment für die Internationale Raumstation; das Ausprobieren von neuen Techniken zum Start von Nano-Satelliten; eine Untersuchung, ob pharmazeutische Mittel ohne Schwerkraft funktionieren werden; das Verstehen von Staubwolken in unserem Sonnensystem und das Entstehen von Planeten sowie das Forschen an möglichen Triebwerken für Mars-Flugzeuge.

(Quelle: ESA)

Maren
Temporal News Time Redaktion

DIE ROSETTA MISSION

T.N.T. – NEWSFLASH

Welche wissenschaftlichen Erkenntnisse haben sie uns bisher gebracht?

Laut ESA (European Space Agency) haben Forscher in Bern eine überraschende Entdeckung gemacht. Es wurde vermutet, dass das Wasser auf dem Kometen so sein sollte wie das auf der Erde. Doch der Komet hat anderes Wasser, wie in einer Analsyse untersucht wurde.

Comet on 22 March 2015 – NavCam (Quelle: ESA)

Comet on 22 March 2015 – NavCam
(Quelle: ESA)

Während der Atomkern von normalem Wasserstoff lediglich aus einem einzelnen Proton besteht, besitzt schwerer Wasserstoff, Deuterium, zusätzlich ein Neutron im Atomkern. Es zeigte sich, dass schwerer Wasserstoff auf Tschuri mit einem Anteil von 0,5 Promille dreimal häufiger vorkommt als in den irdischen Ozeanen.
Damit scheidet der Komet als Quelle aus.

Und es gibt noch weitere Überraschungen!
Auf der Oberfläche des Kometen scheint es Risse, Berge, Felsbrocken und Krater zu geben. Die Landschaft soll fremdartig und mit nichts zu vergleichen sein.

Rosetta wird weiter ihre Runden drehen und Bilder von Gas und Staub aufnehmen, und uns hoffentlich mit neuen Informationen überraschen.

Maren
Temporal News Time Redaktion

Mars Webcam

Die ESA-Raumsonde Mars Express stellt ab Mai eine Webcam für öffentliche Bildanfragen zur Verfügung.

Mars0

Der Mars

Trotz ihrer niedrigen Auflösung, liefert die Mars Webcam Bilder in sehr guter Qualität. Ursprünglich war sie einmal dafür gedacht, die Abtrennung des Landegeräts ‚Beagle‘ optisch zu bestätigen.    

Seit 2007 liefert diese Kamera allerdings einzigartige Aufnahmen des Mars, darunter auch Bilder, auf denen der Planet sichelförmig erscheint – ein Anblick, der so von der Erde aus nicht möglich ist. Die Bilder werden auf dem dazugehörigen Blog und Flickr veröffentlicht.

Schulen, Wissenschaftsgruppen und Astronomievereine sind eingeladen Vorschläge – im Zuge einer Beobachtungskampagne – über mögliche Ziele für die Visual Monitoring Camera (VMC) zu machen. 
Anmeldeschluss ist der 27. März 2015.

Weitere Informationen und Teilnahmebedingungen gibt es unter: 
http://www.esa.int/Our_Activities/Operations/Terms_conditions_and_registration

Schnappschuss: Smiley in der Galaxie

Die Galaxie lacht!

Oder lacht sie uns etwa aus?

Dieses freundliche Gesicht hat das Hubble Weltraumteleskop aufgenommen. Es lächelt den Astronomen aus einem Galaxienhaufen mit dem sperrigen Namen SDSS J1038+4849 entgegen. Verantwortlich für dieses galaktische Smiley ist ein ganz spezieller EffektA smiling lens

Die leuchtenden Augen sind nach Angaben der Nasa besonders helle Galaxien. Bei der Linie, die den Mund zeichnet, handele es sich um Bögen, die durch den sogenannten starken Gravitationslinseneffekt verursacht werden.

(Quelle: http://www.focus.de)